Verpasster Anschluss der FSV Herren

Da hatten die Fans der Mohlsdorfer FSV Kicker wohl umsonst gehofft, dass mit dem Sieg vom letzten Wochenende eine Trendwende erfolgt ist. In dem durchaus sehenswerten Spiel beider Mannschaf-ten gingen die Langenwolschendorfer Kickers durch ein Eigentor der Mohlsdorfer in Führung. Unge-achtet dessen kämpften die FSV-Mannen verbissen um einen Ausgleich, der ihnen aber trotz einiger guter Chancen nicht gelingen sollte. Am Ende stand ein 4:0 Sieg der Gastgeber zu Buche, den die Mohlsdorfer aber nicht auf sich sitzen lassen und im nächsten Spiel wieder Punkte nach Hause holen wollen.
Ganz anders bei den Junioren: Trotz einer 1:0-Niederlage der Mohlsdorfer F-Jugend beim FSV Berga, konnte man erkennen, dass die Mannschaft sich langsam zum Team zu formen beginnt und gute technisch-taktische und kämpferische Leistungen abliefern kann. Weiter so.
Auch die beiden E-Jugend-Teams konnten mit ihrer Leistung zufrieden sein, den beide lieferten ein Unentschieden ab (Mohlsdorf I gegen FSV Berga 3:3; FC Greiz II gegen Mohlsdorf II 2:2). Das im Tempelwald stattfindende Match der 2. Mannschaft war geprägt durch schnelles und hochmotivier-tes Spiel beider Gegner, die sich immer wieder Chancen herausspielten, doch die Umsetztung klappte nicht immer, wozu auch der nassglatte Kunstrasen beitrug. Die Jungs der 1. Mannschaft empfingen den FSV Berga zu einem Match auf Augenhöhe, so dass der 3:3 Endstand der Leistung auf dem Rasen entsprach. Allerdings vergab die Heimmannschaft eine 2:0-Führung recht leichtfertig und die Mohlsdorfer Abwehr ließ dem Bergaer Moritz Belke zuviel Freiraum, welchen dieser gnadenlos nutzte und drei Tore erzielte. Erst im Schlußspurt schafften die Mohlsdorfer noch den Ausgleich.
Von einem anderen Stern schien die C-Jugend-Mannschaft des FSV Mohlsdorf herabgestiegen zu sein, die gegen den SV Blau Weiß Auma einen 7:0 -Sieg verbuchen konnte. Die frühe Führung der Mohlsdorfer in der 8. Minute, gab dem Team einen ungeahnten Antrieb und es präsentierte sich, im Vergleich zu den letzten Spielen, eine spielerisch und kämpferisch völlig gewandelte Mannschaft, die das Spiel von Anfang an dominierte und taktisch klug - wenn auch nicht perfekt- agierte. Zuspiel und Abgabe wirkten geradezu routiniert und es war der Ehrgeiz spürbar, die Scharte vom letzten Spiel wieder auszuwetzen. Dem Trainerteam Scheler/Werler war es wohl endlich gelungen, die Junioren entsprechend zu motivieren.

Frank Knüpp