Fußball Männer 1.KK: FSV Mohlsdorf – TSV 1872 Langenwetzendorf 0:3 (0:1)

Auch wenn das Ergebnis für das FSV Team wieder keine Punkte brachte, war die Einschätzung des Trainers eindeutig, dass dies leistungsmäßig und kämpferisch das Beste war, was die Mohlsdorfer Elf seit langem gezeigt hat.
Leider war es dem Team trotz allem Einsatz nicht vergönnt, ein Tor zu erzielen bzw. den Kampf durch wenigstens einen Punkt belohnt zu sehen.
Vor allem in der ersten Halbzeit konnten die Mohlsdorfer gut gegen den Tabellen-Zweiten gegenhalten, der scheinbar auf eine solch zähe Gegenwehr der Heimmannschaft nicht vorbereitet war und in der 1. Halbzeit trotz diverser Chancen nur ein Tor platzieren konnte (18. Min. Philipp Schiller). Das war vor allem einer starken Abwehr und einigen guten Paraden von Torhüter Christian Schönberger zu verdanken und der Tatsache, dass die Abschlüsse der Gäste oft nicht den gewünschten Erfolg zeigten.
In dieser mit zum Teil - vor allem von Thomas Teichfuß (Lawedo), der einen leider ungeahndeten Ellbogencheck ins Gesicht von Bashir Khushal führte - unnötigen Härte geführten Partie konnte sich Mohlsdorf dennoch behaupten. Erst ein in der 62. Minute gekonnt herausgeholter, sehr zweifelhafter Elfmeter brachte Mohlsdorf wirklich ins Hintertreffen. Obwohl der Mohlsdorfer Keeper noch am Ball war, konnte Andreas Buschold ins linke untere Eck verwandeln.
Leider war es dem Team vom Mühlberg trotz der starken Leistung von Tino Mutschmann im Sturm sowie Ehsan Katebi und Abbas Ghulam Shaki dahinter, nicht vergönnt, selbst eine der wenigen Torchancen in Zählbares zu verwandeln.
Das 0:3 durch Matthias Schäfer in der 81. Minute war keinesfalls einer spielerischen Glanzleistung der Gäste geschuldet, sondern eher einem Abstimmungsfehler in der inzwischen durch den verletzungsbedingten Ausfall von Heiko Reiher geschwächten Mohlsdorfer Abwehr.
Insgesamt ist aber festzustellen, dass das gesamte neue Mohlsdorfer Team technisch, kämpferisch und läuferisch zugelegt hat, aber vor allem taktisch und in der Abstimmung mit den ausländischen Sportfreunden noch Reserven schlummern, die bessere Ergebnisse erwarten lassen.

Frank Knüpp